Neue Bäderregelung ist ein Rückschritt

Das Wirtschaftsministerium und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen Kompromiss für eine neue Bäderverkaufs-Verordnung geeinigt. Leider stellt dieser einen klaren Rückschritt zur alten Fassung dar und steht damit konträr zum wünschenswerten Ziel freier Ladenöffnungszeiten und einem Selbstbestimmungsrecht der Händler.

Nach der neuen Regelung soll die Verordnung einen kürzeren Zeitraum im Jahr gelten, also später in der Saison wirken und gleichzeitig früher enden. Ebenso wurde die Zahl der profitierenden Bäder von 79 auf 72 reduziert.

„Ich halte es für das absolut falsche Zeichen in einem touristisch so stark geprägten Land, diesem Gewerbe weitere Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Wir sollten jeden Einzelhändler selbst entscheiden lassen, wann er seinen Laden öffnet und schließt.“, kommentiert Moritz Harrer.

Hier findet Ihr Infos zum Hintergrund: http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Geschaefte-in-Ferienorten-duerfen-sechs-Sonntage-weniger-oeffnen